Tagesgeld oder Festgeld?
Wenn es darum geht, Geld anzulegen, dann stehen viele vor einer schwierigen Entscheidung. Denn es ist alles andere als leicht, sich für das Richtige zu entscheiden. Viele Faktoren spielen dabei mit rein. Natürlich schauen die meisten in erster Linie auf die Zinsen. Je höher, je besser. Aber ist das wirklich immer besser? Das muss ein wenig relativiert werden. Sicherlich ist es so, dass man bei einem höheren Zinssatz einen höheren Ertrag erwarten kann, aber nicht muss. Denn es kommt dabei auch darauf an, wie oft die Zinsen gezahlt werden. Werden beispielsweise 2 Prozent einmal im Jahr auf 1.000 Euro gezahlt, sind das 20 Euro. Werden die 2 Prozent aber monatlich gezahlt, dann sind das im ersten Monat 1,66 Euro. Im zweiten Monat werden dann aber nicht 1.000 Euro, sondern 1.001,66 Euro verzinst, was dann im zweiten Monat schon 1,67 Euro sind. Das ist nun nicht viel, aber erstens wird das monatlich immer mehr und zweitens ist das nur ein Beispiel bei einer Einlage von 1.000 Euro. Man kann es sich selbst ausrechnen, was es einbringen wird, wenn es mehrere tausend Euro sind.
Wenn ein Anbieter einem bei Abschluss eines Tagesgeldkontos auch ein Starguthaben verspricht, dann sollte man das nicht außer Acht lassen. Schließlich ist das Geld, was man geschenkt bekommt. Achten Sie auch darauf, ob eine Mindest- und/oder eine Maximaleinlage gefordert ist. Wenn dies der Fall ist, dann ist das nicht von Vorteil. Heißt es doch, dass man unter der Mindest- und über der Höchsteinlage nicht die versprochenen Zinsen erhält. Zuletzt ist auch das Thema Sicherheit nicht zu vernachlässigen. Wenn die Bank einem Einlagensicherungsfond angehört, dann ist alles paletti, dann wird Ihr Geld auch ausgezahlt, sollte der Anbieter Konkurs gehen. Gerade in Zeiten, in denen Finanzkrisen vorherrschen, ist das besonders wichtig. Machen Sie vor einem Abschluss einen Tagesgeldkonto Vergleich und finden Sie so immer die passende Geldanlage.
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