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12 November
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VDSL – Schnelleres Internet dank Glasfaser

Die schnellere Variante von DSL ist das sogenannte VDSL. Die deutsche Übersetzung dafür ist Very High Speed Digital Subscriber Line. Diese Variante des Internetzugangs benutzt nur für das letzte Stück der Übergangsstrecke zum Kunden die altbekannten Kupferleitungen.

Man unterscheidet grundsätzlich VDSL1 und VDSL2:

VDSL1 spielte bisher eine eher untergeordnete Rolle; die maximale Übertragungsgeschwindigkeit betrug 52Mbit/s, die Übertragungsbandbreite sank jedoch mit der Länge der Anschlussleitung. Deshalb durfte die Entfernung zwischen Anschluss des Teilnehmers und Vermittlungsstelle nicht zu groß sein.

Immer beliebter wurde hingegen der VDSL2-Standard. Der Vorteil liegt hierbei vor allem bei noch höheren Datenübertragungsraten und der größeren Reichweite, denn VDSL nutzt eine gut verteilte Baumstruktur.

Das heutige VDSL-Netz ist ein so genanntes Hybrid-Netz, es besteht sowohl aus Glasfaser- und als auch Kupferleitungen, wobei die Glasfaserkabel von der Ortsvermittlungsstelle bis hin zu den Kabelverzweigern am Straßenrand liegen.

Die Strecke mit Kupferkabeln wurde durch die Benutzung von Glasfaserkabeln gekürzt, die Geschwindigkeit ist höher als sie es mit ausschließlich Kupferkabeln gewesen wäre.

Meist werden die VDSL-Standards mit sogenannten „Triple-Play-Diensten“ zusammen angeboten, die aus Analog- bzw. IP-Telefonie, sowie Breitbandinternet und (hochauflösendem) IPTV bestehen.

Wie auch schon beim einfachen DSL kann man auch hier weiterhin normal telefonieren: Die Festnetztelefonie wird auch weiterhin auf derselben Leitung in einem anderen Frequenzbereich übertragen.

Um gegenseitige Störungen der Telefonie- und der VDSL-Signale zu vermeiden, setzen sowohl Nutzer als auch Betreiber sogenannte VDSL2-Splitter ein.

VDSL ist eine Technik mit Zukunft, auch wenn die Preise noch deutlich über denen der normalen DSL-Angebote liegen und VDSL noch nicht flächendeckend erreichbar ist, was sich aber nach Schätzung einiger Spezialisten in den nächsten Jahren erledigen wird.

12 November
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DSL – der Klassiker im Internet

DSL kennt doch jeder. Aber was bedeutet DSL? Was muss man beachten? Wissenswertes über unser gutes, altes DSL.

DSL ist die Abkürzung für Digital Subscriber Line, übersetzt bedeutet das Digitaler Teilnehmeranschluss. Es ist ein Oberbegriff für eine Übertragungstechnik, die halbwegs zügiges Surfen im Internet und Datenübertragungen mit hohen Übertragungsraten über einfache Kupferleitungen ermöglicht.

Aber keine Sorge: Hier werden höhere Frequenzbereiche der Telefonkabel benutzt als bei der Übertragung von Sprachinformationen.

Der normale Sprachbereich wird beim Surfen nicht gestört und Telefonieren in Kombination mit der Nutzung des Internets kann parallel ablaufen.

Man kann also surfen und zugleich mit einem analogen Anschluss telefonieren, faxen oder telefonisch erreichbar bleiben. Damit hat das „Leg auf, ich will ins Internet“ auch ein Ende.

DSL erlaubt zwar in Kupferleitungen halbwegs akzeptable Übertragungsraten, allerdings nur über kürzere Distanzen, je länger der Weg zum Teilnehmer, desto langsamer wird die Leitung.

Ein DSL-Splitter und ein DSL-Modem filtern auf der Teilnehmerseite dann die Signale und führen diese dem Pc zu.

Auf dem Markt finden sich immer öfter sogenannte Flatrates: Der Teilnehmer zahlt nicht pro Minute im Internet, sondern zahlt einen festen Preis im Monat und kann dafür so viel im Internet surfen, wie er möchte. Meist gibt es Internet- und Telefonflats in einem gemeinsamen Tarif.

Man unterscheidet bei solchen Angeboten meist zwischen laufenden monatlichen und einmaligen Gebühren. Die laufenden Kosten beziehen sich hier auf den Gesamtpreis des Paketes; also alle Komponenten zusammen: Internet und Telefonflatrate beispielsweise.

Mit einmaligen Kosten sind die Kosten der Anschaffung gemeint – in der Regel etwa die Summe der Hardwarekosten, Bereitstellungspreisen und Versandgebühren.

Zu beachten ist beim Kauf neben dem Gesamtpreis des Paktes natürlich auch die Geschwindigkeit und die Tatsache, dass ein Telefonanschluss vorausgesetzt wird.

Ein DSL-Anschluss lohnt sich dann, wenn man im Internet mehr machen möchte, als einfach nur E-mails verschicken. Hat man allerdings mehr vor, als nur einfaches Surfen sowie hier und da ein Download, sollte man auch die schnellere Variante in Betracht ziehen.