Der Seniorenhandytest legt Schwachstellen offen
Gerade im Alter ist es wichtig, gut versorgt zu sein. Das heißt aber nicht nur, dass man über Geld verfügt, sondern dass man im Notfall auch Hilfe holen kann. Und auch deshalb erfreuen sich so genannte Seniorenhandys mit Notfalloption einer immer größeren Käuferschicht. Denn die Hersteller von mobilen Telefonen haben unlängst auch den Markt für ältere Menschen entdeckt und ihre Produkte auf die Bedürfnisse der Generation 60 plus zugeschnitten. Der Seniorenhandytest legt dabei schonungslos die Schwachstellen der vermeintlich guten Geräte offen. Ein wirkliches Notfall-Handy verfügt in der Regel über eine leicht zu bedienende Taste oder auch einen Knopf, den der Benutzer im Fall der Fälle drückt. Dann wird ein Signal oder auch eine SMS an eine zuvor festgelegte Nummer ausgesendet. Dies kann durchaus auch wie beim häuslichen Notruf eine DRK-Außenstelle sein. Diese erhalten das Signal und rücken zum Einsatz aus. Noch besser gestalten sich in diesem Marktsegment die Geräte, die nicht nur einen Notrufknopf haben, sondern auch nur über eine Ortungsfunktion verfügen. Der Seniorenhandytest beweist auch, ob die Hersteller letztlich halten, was sie dem Käufer so alles versprechen. Die mobilen Telefone für die ältere Generation sollten schon einen gewissen Mindeststandard erfüllen, der sich auch mit den motorischen Problemen des Älterwerdens beschäftigt. So sollte ein Telefon schnell einsatzbereit sein, lange Anleitungen sind hier absolut tabu. Für schwächer werdende Augen sollten die Ziffern groß und das Display entsprechend gut ausgelegt sein. Auch mit dem Hören klappt es im Alter ja oftmals nicht mehr so gut. Laute Signaltöne sind dabei von Vorteil und auch eine Regelung der Lautsprecher beim Reden. Der Seniorenhandytest untersucht unter anderem auch die oftmals beworbene Robustheit der Produkte. Die Hersteller wollen mit unerschütterlichen Geräten dem Alter Genüge tun, damit ein Handy nicht gleich kaputt ist, nur weil es einem einmal aus der Hand auf den Boden gleitet.